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Häufig gestellte Fragen

Was ist der Hauptunterschied zwischen Lastenheft und Pflichtenheft?

Lastenheft = WAS (Auftraggeber). Pflichtenheft = WIE (Auftragnehmer). Lastenheft kommt zuerst, Pflichtenheft später nach Vertragsabschluss.

Wer schreibt das Pflichtenheft?

Der Auftragnehmer (ERP-Anbieter oder Implementierungspartner). Der Auftraggeber prüft und gibt frei.

In der Praxis variiert die genaue Ausgestaltung je nach Branche, Größenklasse und Customizing-Tiefe des konkreten ERP-Setups.

Brauche ich beides?

Bei größeren ERP-Projekten ja — beide Dokumente sichern Auftraggeber und Anbieter rechtlich ab. Bei sehr kleinen Cloud-ERPs reicht oft ein Anforderungskatalog.

In der Praxis variiert die genaue Ausgestaltung je nach Branche, Größenklasse und Customizing-Tiefe des konkreten ERP-Setups.

Wie umfangreich ist ein typisches Lastenheft?

Mittelstand: 30–80 Seiten + Excel-Anforderungs-Matrix. Konzern: 100–300 Seiten.

In der Praxis variiert die genaue Ausgestaltung je nach Branche, Größenklasse und Customizing-Tiefe des konkreten ERP-Setups.

Wer haftet bei Lastenheft-Mängeln?

Grundsätzlich der Auftraggeber, da er das Lastenheft erstellt. Bei Beratung durch externe Auswahlbegleiter sind Sorgfaltspflichten oft vertraglich geregelt.

Eine strukturierte Auswahl kombiniert Lastenheft, Demo mit eigenen Daten, Referenzbesuche bei vergleichbaren Unternehmen und einen Proof-of-Concept auf 2-3 kritischen Prozessen.

Wie umfangreich sollte ein Pflichtenheft sein?

Mittelstand: 50-150 Seiten plus Excel-Anforderungs-Matrix. Konzern: 150-500 Seiten plus Use-Case-Diagramme und Schnittstellen-Spezifikationen.

In der Praxis variiert die genaue Ausgestaltung je nach Branche, Größenklasse und Customizing-Tiefe des konkreten ERP-Setups.

Können wir Anforderungen nachträglich ändern?

Ja, über Change-Requests im Pflichtenheft-Lifecycle. Voraussetzung: klar dokumentierter Change-Control-Prozess im Vertrag, mit Auswirkungen auf Termin und Budget.

In der Praxis variiert die genaue Ausgestaltung je nach Branche, Größenklasse und Customizing-Tiefe des konkreten ERP-Setups.

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