bizforward – die Freelancer-Plattform für ERP-, CRM- und Datenprojekte
bizforward ist keine klassische ERP-Software, sondern eine spezialisierte Vermittlungsplattform für hochqualifizierte Freelancer und Festangestellte aus Tech, Marketing und Daten. Die bizforward GmbH mit Sitz in Duisburg richtet sich gezielt an Unternehmen aus dem DACH-Raum, die für ihre ERP-, CRM-, Daten- oder IT-Projekte temporäre Spezialisten oder neue Mitarbeitende suchen. Da viele ERP-Projekte ohne externe Beratung nicht erfolgreich umgesetzt werden, ist bizforward ein wichtiger Akteur im Markt für ERP-nahe Dienstleistungen – auch wenn die Plattform selbst keine Software vertreibt.
Hersteller und Hintergrund
Die bizforward GmbH wurde von Matthias Klang gegründet, der als Geschäftsführer auch heute noch aktiv das Unternehmen führt. Sitz ist die Düsseldorfer Straße 16 in 47239 Duisburg. Die Plattform hat sich nach eigenen Angaben zu einem Pool aus über 15.000 kuratierten Freelancern entwickelt und vermittelt sowohl projektbezogene Einsätze als auch Festanstellungen. Branchenmedien wie Focus Business und Brand Eins haben bizforward in den Jahren 2023 bis 2026 als einen der besten Personaldienstleister Deutschlands ausgezeichnet, was die Position des Unternehmens im professionellen Tech-Recruiting unterstreicht.
Funktionsumfang der bizforward-Plattform
bizforward versteht sich als „Talent Marketplace“ mit acht Kernbereichen: Digital Marketing, Digital Product & UX, Software Development, IT, Künstliche Intelligenz, CRM & Customer Insights, Data & Business Intelligence sowie HR. Innerhalb dieser Felder vermittelt die Plattform unter anderem ERP-Berater, SAP- und Microsoft-Dynamics-Spezialisten, Datenarchitekten, ETL-Entwickler, Cloud-Architekten, KI-Strategen, UX-Designer und Programm-Manager. Das Geschäftsmodell verknüpft eine kuratierte Talent-Datenbank mit menschlicher Beratung – Kunden beschreiben ihren Bedarf und erhalten innerhalb weniger Tage passende Profile.
Service-Modelle: Search PRO und Full Service
Neben der klassischen Freelancer-Vermittlung bietet bizforward zwei weiterführende Modelle an. Mit Search PRO übernimmt die Plattform die Direktansprache und Vorauswahl von Festanstellungs-Kandidaten – ein Modell, das insbesondere bei knappen ERP-Skills wie SAP S/4HANA, Salesforce, Microsoft Dynamics oder Snowflake relevant ist. Über die Full Service Besetzung wird der gesamte Recruiting-Prozess von der Anforderungsanalyse bis zum Vertragsabschluss begleitet. Damit positioniert sich bizforward nicht nur als Freelancer-Marktplatz, sondern als ganzheitlicher Personaldienstleister für die digitale Transformation.
Bedeutung für ERP-Projekte
Erfolgreiche ERP-Einführungen scheitern selten an der Software, sondern an Menschen, Prozessen und Zeitplänen. Externe Spezialisten – etwa Project Manager, Solution Architects, Modulberater für FI/CO, SD oder MM, Daten- und Migrationsspezialisten – sind in den meisten Projekten unverzichtbar. bizforward bündelt diese Kompetenzen und ermöglicht es Auswahl- und Implementierungsteams, kurzfristig und qualifiziert zu skalieren. Das ist insbesondere bei zeitkritischen Themen wie ERP-Migration, S/4HANA-Umstellung, oder dem Aufbau einer neuen Data-Warehouse-Schicht relevant.
Branchen und typische Einsatzfelder
Über bizforward vermittelte Spezialisten arbeiten in nahezu allen Branchen – vom Maschinenbau über Konsumgüter und Handel bis hin zu Finanzdienstleistungen und öffentlicher Verwaltung. Besonders gefragt sind Profile mit Erfahrung in Großhandel, E-Commerce und Maschinenbau, wo der Mangel an erfahrenen ERP-Beratern besonders ausgeprägt ist. Auch im Bereich CRM und Customer Insights – etwa rund um Salesforce, HubSpot oder Microsoft Dynamics 365 Customer Engagement – steigt die Nachfrage nach erfahrenen Beratern und Architekten kontinuierlich.
Abgrenzung zu klassischen ERP-Anbietern
Im Gegensatz zu Software-Herstellern wie SAP, Microsoft, Oracle oder Sage, deren Enterprise-ERP- und Mittelstands-ERP-Produkte hier verglichen werden, vertreibt bizforward keine Software-Lizenzen, sondern menschliche Expertise. Damit ist bizforward eher ein Komplement als ein Wettbewerber zu klassischen ERP-Plattformen: Wer ein neues ERP einführen oder migrieren möchte, benötigt nicht nur die richtige Software, sondern auch die richtigen Köpfe – und genau hier setzt bizforward an. Die Plattform ergänzt damit das Ökosystem aus Software-Herstellern, Implementierungspartnern und unabhängigen Beratern.
Qualitätssicherung und Kuratierung
Ein zentrales Argument für bizforward ist die Kuratierung der Talente. Anders als offene Freelancer-Plattformen prüft bizforward die Profile fachlich und persönlich, bevor sie in den Pool aufgenommen werden. Damit reduziert sich für Auftraggeber das typische Risiko, „Lebensläufe per E-Mail“ zu erhalten. Im Recruiting-Prozess werden Anforderungen, Skills, Branchenerfahrung und Verfügbarkeit miteinander abgeglichen; binnen weniger Tage stehen typischerweise drei bis fünf qualifizierte Profile zur Auswahl. Diese strukturierte Vorgehensweise ist insbesondere für ERP-Programme mit klaren Meilensteinen wertvoll.
Vertragsmodelle und Compliance
bizforward übernimmt für Auftraggeber die typischen vertraglichen und administrativen Themen – von Rahmenverträgen über Stundennachweise bis zu Abrechnung und Statusprüfung. Das ist gerade im deutschen Markt relevant, da Themen wie Scheinselbständigkeit (§ 7 SGB IV), Arbeitnehmerüberlassung und DSGVO-Konformität klar geregelt sein müssen. Für Großprojekte ist die Möglichkeit, Spezialisten flexibel zu skalieren, ohne dauerhaft Festangestellte aufzubauen, ein wichtiger wirtschaftlicher Hebel.
Vergleich mit anderen Plattformen
Im DACH-Raum steht bizforward im Wettbewerb zu Anbietern wie GULP, Hays, Solcom, Etengo, Freelancermap, Junokai und international zu Toptal oder Malt. Während Hays und GULP klassische Personaldienstleister mit hohem Volumen sind und Freelancermap als offener Marktplatz funktioniert, positioniert sich bizforward ähnlich wie Toptal als kuratierte Premium-Plattform mit Fokus auf strategische Tech- und Daten-Themen. In Verbindung mit klassischen ERP-Beratungshäusern ergibt sich für viele Mittelständler ein flexibles, hybrides Setup aus Festberatung und ergänzenden Freelancern.
Fazit für ERP- und Tech-Projekte
Auch wenn bizforward selbst keine ERP-Software ist, gehört die Plattform aus Sicht von ERP-Auswahl- und Implementierungsteams in das erweiterte Ökosystem. Für Unternehmen, die kurzfristig Beratungs-, Entwicklungs- oder Datenexpertise benötigen, ist bizforward eine professionelle Anlaufstelle, die kuratierte Profile mit menschlicher Beratung verbindet. Insbesondere bei komplexen Themen wie S/4HANA-Migration, Aufbau einer Daten- und Analytics-Plattform oder Customizing in Microsoft Dynamics 365 lassen sich über bizforward erfahrene Spezialisten flexibel an Bord holen – ergänzend zu den klassischen Integrationspartnern und Implementierern. Damit ist bizforward ein nützlicher Baustein in der Service-Landschaft rund um moderne ERP-Programme.
Preise und Kostenrahmen für bizforward
Realistische Kostenbandbreiten in der Kategorie Spezial für ein typisches Mittelstands-Setup mit 50 Anwendern. Konkrete Preise sind beim Anbieter direkt zu erfragen.
Bewertung typischer Vor- und Nachteile in der Kategorie Spezial. Diese Einschätzungen sind generisch — die Eignung im konkreten Fall hängt von Branche und Größe ab.
Stärken
Maßgeschneiderte Lösung für sehr spezifische Branchen
Etabliertes Tool für bestimmte Use-Cases (Projekt-Geschäft, Agentur)
Oft inhabergeführter, persönlicher Support
Mögliche Schwächen
Kleine Anbieter-Community + wenige Berater
Skalierungs-Risiken bei Wachstum jenseits der Nische
Schreiben Sie uns Ihre Erfahrung mit bizforward. Wir veröffentlichen Bewertungen nach kurzer redaktioneller Sichtprüfung in 1–3 Werktagen. Felder mit * sind Pflicht.
Häufig gestellte Fragen
Welche Module bietet bizforward?
Typischerweise umfasst bizforward Module für Finanzbuchhaltung, Auftragswesen, Lager, Einkauf und Stammdaten. Branchenspezifische Erweiterungen (PPS, CRM, DMS) sind oft optional — den genauen Funktionsumfang zeigt das Anbieterprofil oben.
Die genaue Ausgestaltung hängt von Branche, Größenklasse und Customizing-Tiefe des konkreten ERP-Setups ab.
Welche Hardware-Anforderungen hat bizforward?
Bei Cloud-Bereitstellung reichen moderne Browser. Für On-Premise-Installationen variieren Server-Anforderungen je nach Anwenderzahl und Belegvolumen — der Hersteller stellt detaillierte System-Anforderungen bereit, oft mit empfohlenen Konfigurationen für 25, 50, 100 oder 250 Anwender.
Die genaue Ausgestaltung hängt von Branche, Größenklasse und Customizing-Tiefe des konkreten ERP-Setups ab.
Wie funktioniert die Datenmigration von einem alten ERP zu bizforward?
Datenmigration läuft typisch in 3 Phasen: Mapping (alt vs neu Datenmodell), Bereinigung (Duplikate, Stammdaten-Qualität), Test-Migration mit Validierung. Spezialisierte Migrations-Dienstleister: ERP-Integrations-Anbieter.
Die genaue Ausgestaltung hängt von Branche, Größenklasse und Customizing-Tiefe des konkreten ERP-Setups ab.
Wie teuer ist die jährliche Wartung bei bizforward?
On-Premise-Wartung liegt typisch bei 18–22% der Lizenzkosten p.a. (umfasst Updates, Hotfixes, Telefon-Support). Cloud-ERPs haben Wartung im Subscription-Preis enthalten — kein separater Wartungsvertrag.
Welche bekannten Referenzkunden hat bizforward?
Referenzkunden listet der Hersteller meist auf der eigenen Webseite — bei spezialisierten Branchen-ERPs sind 10–50 Vorzeige-Kunden gut bekannt. Branchen-spezifische Referenzen sollten vor der Auswahl konkret angefragt werden.
Die genaue Ausgestaltung hängt von Branche, Größenklasse und Customizing-Tiefe des konkreten ERP-Setups ab.