ERP für Versandhandel: Anbieter, Pickprozesse und Lagerlogistik
Ein ERP für den Versandhandel muss mehr leisten als klassische Auftragsabwicklung. Pick-Prozesse, mehrstufige Lager, Versand-Etiketten für mehrere Carrier, Retouren-Workflows und Marketplace-Integration sind Pflicht. Diese Übersicht zeigt 30+ Versandhandel-erfahrene ERPs aus unserem Verzeichnis und gibt anbieter-neutrale Empfehlungen nach Versand-Volumen.
ERP für Versandhandel — Multichannel, Pickprozesse und Lager-Logistik · Quelle: erp-software.org Redaktion
Was ein Versandhandel-ERP können muss
Auftragspipeline mit Status-Tracking: von Eingang über Pick + Pack bis Versand
Multi-Lager-Verwaltung: mehrere Standorte, Lager-Zonen, Reservierungen
Was unterscheidet ein WMS von einem Versandhandel-ERP?
Ein WMS (Warehouse Management System) optimiert nur die Lager-Operationen. Ein Versandhandel-ERP umfasst zusätzlich Auftragsverwaltung, Buchhaltung, Marketplace-Anbindung, Retouren-Management. Bei großen Volumen wird oft ein WMS als zusätzliche Komponente neben dem ERP eingesetzt.
Wie viel kostet ein Versandhandel-ERP?
Plug-and-Play startet bei ~30 EUR/Monat (Billbee). Mittelstand mit Pack-Tisch und Mobil-Picking: 200-1.000 EUR/Monat plus Setup. Enterprise mit WMS: 30.000-150.000 EUR Implementierung plus laufende Lizenzen.
Welche Carrier-Anbindungen sind Pflicht?
Für DACH-Versand: DHL Paket. International: DPD und UPS. B2B-orientiert: GLS und Hermes. Wenn das ERP nicht alle direkt anbindet, gibt es Aggregatoren wie Sendcloud oder Shipcloud, die das ERP nur einmal anbinden muss.