Krämer DMS ist ein gehostetes Dokumentenmanagementsystem der Krämer IT Solutions GmbH mit Sitz im Saarland. Das 1992 gegründete Unternehmen ist als regional verankerter IT-Dienstleister mit über 170 Mitarbeitenden bekannt und betreibt eigene Rechenzentren in Deutschland. Krämer DMS ergänzt das hauseigene Cloud-Portfolio rund um Hosted Exchange, Hosted ERP, Backup, Telefonie und Managed Workplace und richtet sich gezielt an mittelständische Unternehmen, kommunale Einrichtungen, Steuerkanzleien und Verwaltungen, die ihre Dokumentenflut digital, revisionssicher und gesetzeskonform abwickeln möchten. Charakteristisch ist die Positionierung als „Hosted DMS“: Krämer übernimmt Betrieb, Wartung, Backup und Sicherheitsmechanismen vollständig in der eigenen Infrastruktur, während Anwender nur einen Browser oder die mobile App benötigen. Damit positioniert sich Krämer DMS bewusst als Alternative zu klassischen On-Premise-DMS-Schwergewichten wie d.velop d.3, ELO oder DocuWare, die ohne dezidierten Cloud-Vertrag oft erheblichen Eigenbetrieb voraussetzen. In neutralen Marktbeobachtungen, etwa bei Branchenmedien wie it-daily.net oder Funkschau, taucht Krämer regelmäßig im Kontext Cloud- und Managed-Service-Anbieter auf, deren Bedeutung für den deutschen Mittelstand seit der DSGVO und dem zunehmenden Cloud-Trend weiter steigt. Wer ein klassisches DMS-System sucht, findet bei Krämer eine kompakte, vollständig in Deutschland betriebene Lösung.
Funktionsumfang
Im Kern adressiert Krämer DMS die typischen Anforderungen eines modernen Dokumentenmanagements: das Erfassen, Klassifizieren, Indizieren, Ablegen, Wiederfinden und revisionssichere Archivieren von Dokumenten aller Art. Eingangskanäle reichen vom Stapelscanner über Drag & Drop aus E-Mail- und Office-Programmen bis hin zur direkten Verarbeitung digitaler Belege wie ZUGFeRD- oder XRechnungs-PDFs. Eine integrierte automatische Volltexterkennung (OCR) sorgt dafür, dass auch eingescannte Papierdokumente sofort durchsuchbar werden; eine zusätzliche Klassifizierungslogik ordnet Dokumente vorgegebenen Kategorien wie Eingangsrechnung, Vertrag oder Personalakte zu. Über das Rollen- und Rechtesystem lassen sich Zugriffe auf Mandanten-, Abteilungs-, Akten- und Dokumentebene steuern. Workflow-Funktionen für Freigaben – etwa bei Rechnungseingangsprüfungen – können konfiguriert und mit Erinnerungs- und Eskalationsstufen kombiniert werden. Eine integrierte Versionsverwaltung dokumentiert Änderungen und ein PDF-Editor erlaubt nachträgliche Anmerkungen oder das Hinzufügen von Bildern. Über Schnittstellen lassen sich gängige Office-Pakete, ERP- und Warenwirtschaftssysteme, FiBu-Lösungen wie DATEV, Steuerkanzleien-Software sowie branchenspezifische Fachverfahren anbinden. Damit eignet sich Krämer DMS auch als ergänzendes System zu bestehenden Warenwirtschaftsprogrammen und FiBu-Lösungen.
Zielgruppe und Branchen
Krämer DMS adressiert primär den klassischen deutschen Mittelstand, von kleinen Handwerksbetrieben mit 10 bis 50 Mitarbeitenden bis hin zu mittelständischen Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen mit mehreren hundert Anwendern. Auch öffentliche Verwaltungen, Kommunen, Stadtwerke, Pflegeeinrichtungen, Bildungsträger sowie Steuer- und Rechtsanwaltskanzleien gehören zur Zielgruppe. Branchenneutral konzipiert, lässt sich Krämer DMS gleichermaßen in produzierenden Betrieben, Großhandelsunternehmen und Dienstleistungsorganisationen einsetzen. Für regulierte Branchen – etwa Pharma, Medizintechnik oder Bau – kann das System als rechtssichere digitale Akte fungieren, beispielsweise zur Archivierung von Qualitätsdokumenten, Wartungsprotokollen oder Bauakten. Aufgrund des starken Fokus auf gesetzeskonformes Archivieren nach GoBD und DSGVO ist Krämer DMS besonders für Unternehmen attraktiv, die ihre Dokumentenarchivierung professionell auslagern möchten, ohne ein internationales Großsystem einzuführen. Weniger geeignet ist die Lösung dort, wo extrem komplexe ECM-Szenarien mit hochgradig individualisierten Workflows, mehrsprachigen Konzernstrukturen oder sehr tief integrierten PPS- und ERP-Prozessen dominieren.
Technologie und Bereitstellung
Krämer DMS wird ausschließlich als gehostete Cloud-Lösung in den Rechenzentren von Krämer IT Solutions im Saarland betrieben. Anwender greifen über einen Web-Client von beliebigen Endgeräten – PC, Laptop, Tablet oder Smartphone – auf ihre Dokumente zu; mobile Apps sind verfügbar. Das System ist als Multi-Mandanten-Plattform aufgebaut, sodass mehrere Mandanten oder Standorte sauber voneinander getrennt arbeiten können. Krämer setzt auf moderne Webtechnologien, eine durchgängig verschlüsselte Datenübertragung sowie integriertes Backup- und Restore-Konzept. Standardmäßig ist ein Speicherkontingent pro Anwender enthalten, das je nach Tarif und Bedarf erweitert werden kann. Krämer IT Solutions ist nach ISO 27001 zertifiziert; die DSGVO-konforme Verarbeitung sowie eine ausschließlich deutsche Datenhaltung sind zentrale Verkaufsargumente. Wartung, Sicherheits-Updates und Lastmanagement übernimmt der Betreiber, sodass interne IT-Abteilungen entlastet werden. Die Lösung lässt sich in das umfassendere Krämer-Hosting-Portfolio einbinden, etwa zusammen mit Hosted ERP, Hosted Exchange oder Cloud-Telefonie, und ist damit für Kunden interessant, die einen einzigen, regional verankerten Cloud-Partner für mehrere IT-Bausteine bevorzugen.
Stärken und Schwächen
Zu den klaren Stärken von Krämer DMS zählen die deutsche Datenhaltung, der mittelstandsgerechte Funktionsumfang, das Fully-Managed-Hosting und die enge Verzahnung mit weiteren Krämer-Cloud-Diensten. Anwender berichten in Branchenmedien und Veranstaltungen wie der DMS Expo häufig über schnelle Inbetriebnahme, persönliche Ansprechpartner und planbare monatliche Kosten. Die Möglichkeit, das DMS mit Hosted Exchange, Hosted ERP und Telefonie zu kombinieren, vereinfacht die IT-Landschaft kleinerer Unternehmen erheblich. Schwächen liegen in der vergleichsweise geringen internationalen Sichtbarkeit, der eher schmalen Workflow- und ECM-Funktionalität gegenüber Suite-Anbietern wie d.velop, ELO oder DocuWare sowie in der Abhängigkeit von einem einzigen Hosting-Partner. Auch der Funktionsumfang im Bereich KI-basierte Dokumentenextraktion oder fortgeschrittene Process-Mining-Szenarien ist im Vergleich zu spezialisierten ECM-Anbietern noch ausbaufähig. Wer eine zukunftsfähige, stark workflow-getriebene oder konzernweit eingesetzte ECM-Plattform sucht, sollte zusätzliche Lösungen aus dem Mittelstands- und Enterprise-Segment in die Vorauswahl einbeziehen, idealerweise auf Basis einer strukturierten Anforderungsanalyse und einer Marktübersicht aktueller Cloud-Lösungen.
Preise und Lizenzmodell
Krämer IT Solutions bietet Krämer DMS als Subskriptionsmodell zu festen Monatspreisen pro Anwender und Mandant an. Die Lizenz beinhaltet typischerweise Software-Nutzung, Hosting, Backup, Wartung, Sicherheits-Updates und ein Speicherkontingent. Eigeninvestitionen in Server, Backup-Infrastruktur oder Lizenzkauf entfallen vollständig. Konkrete Konditionen kommuniziert Krämer auf Anfrage; öffentliche Listenpreise stehen nicht zur Verfügung. Marktbeobachter verorten Krämer DMS im günstigen bis mittleren Preissegment für gehostete DMS-Lösungen im deutschen Mittelstand. Übliche Total-Cost-of-Ownership-Betrachtungen sollten neben dem Subskriptionspreis auch Schnittstellenanpassungen, Datenmigration aus Altsystemen, Schulungen und gegebenenfalls Integrationsaufwände in vorhandene ERP-Lösungen für kleinere Betriebe berücksichtigen. In der Praxis bewerten Bestandskunden besonders die Planbarkeit des monatlichen Aufwands sowie die Möglichkeit, Speichervolumen, Anwenderzahl und genutzte Module bedarfsgerecht zu skalieren. Auch der Wegfall klassischer Investitionen in Server, Backupsysteme und Datenträger wird in vielen mittelständischen Projekten als wichtiger Vorteil gegenüber On-Premise-Alternativen angeführt; zugleich sollten Mindestlaufzeiten und Kündigungsfristen aufmerksam geprüft werden.
Preise und Kostenrahmen für Krämer DMS
Realistische Kostenbandbreiten in der Kategorie Spezial für ein typisches Mittelstands-Setup mit 50 Anwendern. Konkrete Preise sind beim Anbieter direkt zu erfragen.
Bewertung typischer Vor- und Nachteile in der Kategorie Spezial. Diese Einschätzungen sind generisch — die Eignung im konkreten Fall hängt von Branche und Größe ab.
Stärken
Maßgeschneiderte Lösung für sehr spezifische Branchen
Etabliertes Tool für bestimmte Use-Cases (Projekt-Geschäft, Agentur)
Oft inhabergeführter, persönlicher Support
Mögliche Schwächen
Kleine Anbieter-Community + wenige Berater
Skalierungs-Risiken bei Wachstum jenseits der Nische
Begrenzte Update-Frequenz und Innovations-Tempo
Fazit
Krämer DMS ist eine pragmatische, vollständig in Deutschland gehostete Dokumentenmanagement-Lösung, die sich klar an den deutschen Mittelstand und an Verwaltungen richtet. Stärken sind die Cloud-Bereitstellung, die enge Integration in das hauseigene Hosting-Portfolio, die regionale Nähe und die Fokussierung auf rechtssichere Archivierung. Wer ein hochgradig anpassbares, internationales ECM-System sucht, wird in der oberen Liga eher bei d.velop, DocuWare oder ELO fündig. Für Unternehmen, die ein verlässliches, GoBD- und DSGVO-konformes DMS aus deutscher Cloud benötigen, ohne sich um Betrieb und Sicherheit kümmern zu müssen, ist Krämer DMS jedoch eine ausgesprochen attraktive Option. Vor einer Einführung sollte – wie bei jedem DMS-Projekt – eine klare Anforderungsanalyse stehen, die Schnittstellen, Archivierungsklassen und Workflow-Bedarfe sauber definiert.
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Häufig gestellte Fragen
Welche Module bietet Krämer DMS?
Typischerweise umfasst Krämer DMS Module für Finanzbuchhaltung, Auftragswesen, Lager, Einkauf und Stammdaten. Branchenspezifische Erweiterungen (PPS, CRM, DMS) sind oft optional — den genauen Funktionsumfang zeigt das Anbieterprofil oben.
Die genaue Ausgestaltung hängt von Branche, Größenklasse und Customizing-Tiefe des konkreten ERP-Setups ab.
Welche Hardware-Anforderungen hat Krämer DMS?
Bei Cloud-Bereitstellung reichen moderne Browser. Für On-Premise-Installationen variieren Server-Anforderungen je nach Anwenderzahl und Belegvolumen — der Hersteller stellt detaillierte System-Anforderungen bereit, oft mit empfohlenen Konfigurationen für 25, 50, 100 oder 250 Anwender.
Die genaue Ausgestaltung hängt von Branche, Größenklasse und Customizing-Tiefe des konkreten ERP-Setups ab.
Wie funktioniert die Datenmigration von einem alten ERP zu Krämer DMS?
Datenmigration läuft typisch in 3 Phasen: Mapping (alt vs neu Datenmodell), Bereinigung (Duplikate, Stammdaten-Qualität), Test-Migration mit Validierung. Spezialisierte Migrations-Dienstleister: ERP-Integrations-Anbieter.
Die genaue Ausgestaltung hängt von Branche, Größenklasse und Customizing-Tiefe des konkreten ERP-Setups ab.
Wie teuer ist die jährliche Wartung bei Krämer DMS?
On-Premise-Wartung liegt typisch bei 18–22% der Lizenzkosten p.a. (umfasst Updates, Hotfixes, Telefon-Support). Cloud-ERPs haben Wartung im Subscription-Preis enthalten — kein separater Wartungsvertrag.
Welche bekannten Referenzkunden hat Krämer DMS?
Referenzkunden listet der Hersteller meist auf der eigenen Webseite — bei spezialisierten Branchen-ERPs sind 10–50 Vorzeige-Kunden gut bekannt. Branchen-spezifische Referenzen sollten vor der Auswahl konkret angefragt werden.
Die genaue Ausgestaltung hängt von Branche, Größenklasse und Customizing-Tiefe des konkreten ERP-Setups ab.