Häufig gestellte Fragen
Was unterscheidet template-basierte OCR von ML-OCR?
Template: starre Felder pro Lieferant. Bricht beim Layout-Wechsel. ML-OCR: trainiertes Modell erkennt Felder unabhängig vom Layout. Kombination beider Verfahren liefert die höchste Erkennungsrate.
Wie genau ist OCR im Steueralltag?
92-97 % bei guten Belegen, 75-85 % bei Thermo-Bons oder schlechten Scans. Eine Validierungs-Schicht („Mensch im Loop") ist Pflicht.
Praxis-Relevanz und Implementierungs-Aufwand hängen stark von der bestehenden System-Landschaft und den abzubildenden Geschäftsprozessen ab.
Funktioniert OCR auch für E-Rechnungen?
E-Rechnungen (XRechnung, ZUGFeRD) werden parallel zum klassischen OCR strukturiert verarbeitet – das ist sogar einfacher und genauer.
In der Praxis variiert die genaue Ausgestaltung je nach Branche, Größenklasse und Customizing-Tiefe des konkreten ERP-Setups.
Eine fundierte Antwort erfordert immer den Blick auf die individuellen Geschäftsprozesse und die strategische IT-Roadmap des Unternehmens.
Was kostet OCR-Belegerkennung?
Cloud-Lösungen ab 50 EUR pro Monat (kleine Volumen), Enterprise ab 0,20 EUR pro Beleg, Implementierung 5.000–30.000 EUR.
Lizenzgebühren machen typisch nur 25-35 % der Gesamtprojektkosten aus, die restlichen 65-75 % entstehen für Implementation, Customizing, Schulung und Datenmigration.
Cloud-Modelle reduzieren die initialen Investitionen, verschieben Kosten aber dauerhaft in die laufenden Betriebsausgaben.
