OCR-Belegerkennung – automatische Eingangsrechnungs-Erfassung

OCR-Belegerkennung automatisiert die Erfassung von Eingangsrechnungen, Bestellbestätigungen und Lieferscheinen. Moderne KI-gestützte OCR-Lösungen erkennen Lieferant, Belegdatum, Belegnummer, Positionen und Steuerkonten mit hoher Treffergenauigkeit.

Funktionsweise

Klassisches OCR liest Pixel und liefert Text. KI-OCR (Intelligent Document Processing, IDP) ergänzt dies um Layoutverständnis, Lieferanten-Erkennung und semantisches Verständnis. Trainings-Beispiele aus Ihren eigenen Rechnungen verbessern die Treffer-Quote über die Zeit – moderne Lösungen erreichen bei wiederkehrenden Lieferanten 95+ Prozent Genauigkeit.

Anbieter

Marktführer für OCR-Belegerkennung mit ERP-Integration: Klippa, Rossum, Hypatos, BasWare, Esker, Tradeshift, Tungsten Network, SAP Concur, Stampli, Candis. Im DACH-Raum sind Lexware Eingangsrechnung, DATEV Belegerkennung und candis verbreitet.

ROI-Logik

Faustregel: ein OCR-System amortisiert sich, wenn ein Anwender mehr als 50 bis 80 Eingangsrechnungen pro Tag erfasst. Bei höherem Volumen lohnt sich die Investition in Wochen, nicht Monaten. Zusätzliche Effekte: weniger Fehler, schnellere Skontonutzung, automatische E-Rechnung-Verarbeitung (XRechnung, ZUGFeRD).

Häufige Fragen

Funktioniert OCR auch für E-Rechnungen?

E-Rechnungen (XRechnung, ZUGFeRD) werden parallel zum klassischen OCR strukturiert verarbeitet – das ist sogar einfacher und genauer.

Was kostet OCR-Belegerkennung?

Cloud-Lösungen ab 50 EUR pro Monat (kleine Volumen), Enterprise ab 0,20 EUR pro Beleg, Implementierung 5.000–30.000 EUR.

Verwandte Themen

← Zurück zur Startseite