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Häufig gestellte Fragen

Was bietet Open Telekom Cloud an?

Die Open Telekom Cloud — seit Januar 2026 unter dem Namen T Cloud Public — ist eine OpenStack-basierte Public Cloud der Deutschen Telekom. Das Angebot umfasst Infrastrukturdienste (Compute, Storage, Netzwerk), Plattformdienste wie Container-, Datenbank- und KI/ML-Services sowie Managed Services für Monitoring, Backup und Security. Für ERP-Interessenten ist sie vor allem als Betriebsplattform relevant: ERP-Workloads lassen sich in europäischen Rechenzentren hosten, unter anderem in den deutschen Twin-Core-Rechenzentren Biere und Magdeburg.

Wie groß ist Open Telekom Cloud?

Betrieben wird die Plattform von der T-Systems International GmbH, einer Tochter der Deutschen Telekom mit Sitz in Bonn. Laut einem Bericht von heise zählt das Angebot mehr als 4.000 Geschäftskunden. Die Infrastruktur umfasst die Twin-Core-Rechenzentren Biere und Magdeburg in Deutschland, eine weitere Cloud-Region in den Niederlanden sowie ein Angebot für die Schweiz.

Wie lange dauert ein ERP-Projekt mit Open Telekom Cloud?

Projektdauern variieren von 3 Monaten (Cloud-Quick-Start) bis 24 Monaten (komplexe Konzern-Implementierung). Mehr zu typischen Phasen: ERP-Implementierung.

Erfolgskritisch sind ein dedizierter interner Projektleiter, ein klar definiertes Lastenheft und ein erfahrener Implementierungs-Partner.

Bietet Open Telekom Cloud auch Cloud-ERP-Beratung an?

Nein — die Open Telekom Cloud (seit Januar 2026: T Cloud Public) ist eine Infrastruktur- und Plattform-Cloud, kein Beratungshaus: Sie stellt Rechenleistung, Speicher und Managed Services bereit, übernimmt aber keine ERP-Auswahl oder -Einführung. Wer ein ERP-System auf der Plattform betreiben will, braucht dafür einen separaten Implementierungspartner. Passende Anlaufstellen finden Sie in der Übersicht der ERP-Beratungs- und Implementierungspartner.

Hat Open Telekom Cloud Branchen-Zertifizierungen?

Laut Anbieter ist die Plattform nach ISO 27001, ISO 27017 und ISO 27018 zertifiziert und verfügt über ein BSI-C5:2020-Testat (Typ II); der Betrieb wird als DSGVO-konform ausgewiesen. Gerade das C5-Testat des BSI ist im deutschen Markt ein gängiges Kriterium, wenn regulierte Branchen wie der öffentliche Sektor oder das Gesundheitswesen Cloud-Dienste einkaufen. Für ERP-Szenarien mit strengen Datenhaltungsanforderungen sind diese Nachweise ein zentrales Auswahlkriterium — mehr dazu im Glossar unter DSGVO und ERP.