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Häufig gestellte Fragen

Wie lang sollte ein ERP-Lastenheft sein?

Im Mittelstand sind 50 bis 150 Seiten plus Anforderungskatalog typisch. Größere Konzerne kommen oft auf mehrere hundert Seiten. Wichtiger als der Umfang ist allerdings die inhaltliche Schärfe: Lieber ein präzises 80-Seiten-Dokument als ein aufgeblähter Katalog ohne Priorisierung.

Brauche ich ein Lastenheft, wenn ich Cloud-Standardsoftware will?

Auch bei standardnahen SaaS-Lösungen lohnt ein Lastenheft – mit Fokus auf Geschäftsanforderungen, Schnittstellen und nicht-funktionalen Themen statt auf detaillierte Funktionsfelder. Es hilft, den richtigen Standard auszuwählen, statt teure Anpassungen zu fordern.

Lizenzgebühren machen typisch nur 25-35 % der Gesamtprojektkosten aus, die restlichen 65-75 % entstehen für Implementation, Customizing, Schulung und Datenmigration.

Wer schreibt das Lastenheft – IT oder Fachbereich?

Beides. Die fachlichen Anforderungen kommen aus den Fachbereichen, die technischen und integrativen Aspekte aus der IT. Ein Projektleiter konsolidiert beides, ergänzt durch externe Beratung. Reines IT- oder reines Fachbereichs-Lastenheft führt regelmäßig zu Lücken.

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