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Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert eine typische ERP-Migration?

Im Mittelstand sind 9 bis 18 Monate üblich, in größeren Konzernen 2 bis 5 Jahre, gestaffelt über mehrere Standorte und Wellen. Cloud-Standardlösungen mit geringer Anpassung können auch in 4 bis 6 Monaten produktiv gehen.

Etwa 60 % der Projektdauer entfällt auf Konzeption, Customizing und Datenmigration, 40 % auf Tests, Schulungen und produktiven Roll-out.

Big Bang oder Phased Rollout – was ist besser?

Big Bang ist schneller, aber risikoreicher und braucht ein sehr gut geprobtes Cutover-Wochenende. Phased Rollouts reduzieren Risiken, verlängern aber den Übergangszustand mit Doppel-Pflege. Bei Konzernen mit vielen Standorten dominiert klar der Phased Ansatz.

Was passiert mit historischen Daten aus dem Altsystem?

Drei Optionen sind üblich: vollständige Migration ins neue System (teuer, oft unnötig), selektive Migration einzelner Salden/Belege (Standard) oder dauerhafte Aufbewahrung im Altsystem bzw. einem revisionssicheren Archiv für die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen.

In der Praxis variiert die genaue Ausgestaltung je nach Branche, Größenklasse und Customizing-Tiefe des konkreten ERP-Setups.

Praxis-Relevanz und Implementierungs-Aufwand hängen stark von der bestehenden System-Landschaft und den abzubildenden Geschäftsprozessen ab.

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