Häufig gestellte Fragen
Welche ERP-Schnittstelle ist am wichtigsten?
Für deutsche Mittelständler ist die DATEV-Schnittstelle praktisch unverzichtbar — die Buchhaltung läuft sonst nur mit Mehraufwand. E-Commerce-Händler brauchen zusätzlich Shop-Konnektoren (Shopware, Magento, Shopify) und Marktplatz-Anbindungen (Amazon, eBay).
Was kostet die Implementierung einer ERP-Schnittstelle?
Standard-Konnektoren in modernen Cloud-ERPs sind oft im Lizenzpreis enthalten oder kosten 50-300 € im Monat. Custom-Integrationen über REST-API oder ETL-Tool liegen bei 5.000-50.000 € einmalig, abhängig von Komplexität und benötigten Mappings.
Brauche ich eine iPaaS-Plattform für meine Schnittstellen?
Ab 5+ parallelen Schnittstellen lohnt sich oft eine zentrale Integration-Plattform wie Lobster, MuleSoft, Boomi oder n8n — siehe iPaaS-Anbieter. Bei nur 1-3 Schnittstellen reicht meistens der ERP-Standard-Konnektor.
Wie wähle ich die richtige Schnittstelle aus?
Wichtig sind: 1) bidirektionaler Datenfluss (nicht nur Import), 2) Echtzeit-Updates oder zumindest stündliche Syncs, 3) Fehler-Logging und Wiederholungslogik, 4) Mapping-Flexibilität für individuelle Felder, 5) Wartbarkeit über Anbieter-Roadmap.
Was ist der Unterschied zwischen Schnittstelle und Integration?
Eine Schnittstelle ist die technische Verbindung (API, Datei-Export, Datenbank-Sync). Eine Integration umfasst zusätzlich Datenmapping, Geschäftslogik und Fehlerbehandlung — das ist die Implementierungsarbeit, die meist 60-80 % des Projekt-Aufwands ausmacht.
