Häufig gestellte Fragen
Wann braucht es einen AVV?
Wenn ein externer Dienstleister personenbezogene Daten in deinem Auftrag verarbeitet (Art. 28 DSGVO). Beispiele: Cloud-Hoster, Lohn-Dienstleister, Newsletter-Tool. Reine Datenempfänger (Banken) sind keine Auftragsverarbeiter.
Was sind TOM in einem AVV?
Technisch-organisatorische Maßnahmen: Verschlüsselung, Pseudonymisierung, Zugriffskontrolle, Backup-Strategie, Schulungen. Anlage III des AVV listet sie auf.
Die genaue Umsetzung dieses Begriffs variiert je nach ERP-System und Branche -- entsprechend sollte die konkrete Ausprägung mit dem jeweiligen Anbieter abgestimmt werden.
Brauche ich einen AVV mit jedem ERP-Anbieter ?
Mit jedem, der personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet — also praktisch jeder Cloud-ERP-Anbieter. On-Premise-Anbieter ohne Daten-Zugriff brauchen nur dann einen, wenn sie Support-Zugriffe auf Live-Systeme machen.
Die genannten Hersteller decken zusammen über 70 % des relevanten DACH-Markts ab, lassen aber spezialisierte Branchen-Lösungen außen vor.
Was kostet ein AVV?
Standard-AVVs sind in der Regel kostenfrei. Individualvereinbarungen mit Großkonzernen können Anwalts-Kosten von 5.000–25.000 EUR auslösen.
Lizenzgebühren machen typisch nur 25-35 % der Gesamtprojektkosten aus, die restlichen 65-75 % entstehen für Implementation, Customizing, Schulung und Datenmigration.
