MOCO: Cloud-ERP und Agentursoftware für Dienstleister und IT-Beratungen
| Hersteller | hundertzehn GmbH |
|---|---|
| Kategorie | KMU & Kleinunternehmen |
| Marktposition | Tier 2 — solide Präsenz im Mittelstand |
| Bereitstellungs-Modell | Meist Cloud, einzelne On-Premises-Optionen |
| Typische Zielgröße | Kleinst- bis Kleinunternehmen (1–50 Mitarbeiter) |
| Hersteller-Webseite | www.mocoapp.com |
MOCO ist eine cloud-basierte Agentur- und Projekt-ERP-Software, die von der hundertzehn GmbH aus der Schweiz entwickelt wird. Das Unternehmen wurde 2014 gegruendet und konzentriert sich vollständig auf die Weiterentwicklung dieser einen Plattform. Im Markt hat sich MOCO als deutschsprachiges, schlankes ERP-System für Agenturen, IT-Dienstleister, Beratungs- und Engineering-Büros etabliert, die eine Lösung für Projektakquise, Auftragsabwicklung, Zeiterfassung, Faktura und Liquiditaetsplanung suchen, ohne sich an die Komplexität klassischer Konzern-ERPs zu binden. Mehr als 7.000 Unternehmen aus dem DACH-Raum nutzen die Plattform produktiv, was MOCO zu einer der bekanntesten Agentursoftware-Lösungen im deutschsprachigen Mittelstand macht. Im Mittelpunkt steht der Anspruch, projektorientierten Dienstleistern eine Lösung zur Verfügung zu stellen, die intuitiv bedienbar, schnell einsatzbereit und konsequent auf den DACH-Markt mit seinen rechtlichen und kaufmaennischen Besonderheiten zugeschnitten ist.
Marktposition und Hintergrund
Die hundertzehn GmbH hat sich mit MOCO seit der Gruendung 2014 im DACH-Raum als feste Größe im Bereich Agentur- und Dienstleister-Software etabliert. Statt ein generisches ERP zu bauen, hat das Schweizer Team konsequent auf eine Spezialloesung für projektorientierte Dienstleister gesetzt und das Produkt iterativ weiterentwickelt. MOCO wird in Drittquellen wie Trusted, OMR Reviews und dem Agentursoftware-Guide regelmäßig als Leader oder Top-Lösung in seinem Segment gefuehrt. Mit über 7.000 produktiven Kunden im DACH-Raum, einer transparenten Preisstruktur und einer aktiven Community zählt MOCO zu den bekanntesten Agentursoftware-Marken in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz. Im Vergleich zu vielen Wettbewerbern faellt der Hersteller durch eine hohe Kontinuitaet im Team, einen ruhigen, qualitätsorientierten Produktentwicklungs-Stil und eine sehr enge Bindung an die Bedarfe seiner Anwender auf.
Funktionsumfang
MOCO deckt den vollständigen kaufmaennischen Lebenszyklus eines projektorientierten Dienstleisters ab. Im Bereich Akquise unterstuetzt das System Leads, Angebote und ein einfaches CRM, mit dem Vertriebspipelines gefuehrt und Angebotsstaende dokumentiert werden. Sobald ein Auftrag gewonnen ist, geht es in das Projekt- und Aufgabenmanagement über: Projekte werden in Phasen, Aufgaben und Stundenbudgets strukturiert, Mitarbeiter den Aufgaben zugewiesen und Forecasts gepflegt. Die Zeiterfassung gehoert zu den Kernstaerken des Systems und ist sowohl als Web-Anwendung als auch über mobile Apps für iOS und Android verfügbar. Stunden, Spesen, Reisekosten und Tagespauschalen werden direkt am Projekt erfasst, automatisch klassifiziert und in die Faktura übergeleitet. Die Rechnungsstellung deckt Aufwand, Festpreise, Pauschalen, Mengen und Mischformen ab und unterstuetzt deutsche und schweizerische E-Rechnung. Module für Eingangsrechnungen, Personalakte, Kapazitaets- und Ressourcenplanung sowie ein einfaches Reporting mit Marge, Auslastung und Cashflow ergaenzen das Bild. Eine Buchhaltungsanbindung an DATEV, bexio und weitere Tools sowie ein offenes API mit Webhooks erlauben die Integration in bestehende Systemlandschaften.
Zielgruppe und Branchen
MOCO richtet sich an kleine und mittelstaendische Dienstleister im DACH-Raum mit typischerweise 1 bis 300 Mitarbeitenden. Hauptzielgruppe sind Werbe-, Digital-, Marketing- und PR-Agenturen, IT-Dienstleister, Software- und Engineering-Büros, Beratungsgesellschaften, Architektur- und Planungsbueros sowie spezialisierte Freelancer-Verbuende. Das System eignet sich besonders für Organisationen, deren Geschäft sich primaer über abrechenbare Stunden oder projektbezogene Festpreise definiert und in denen Auslastung, Marge und Cashflow zentrale Steuerungskennzahlen sind. Mit der ausgereiften Schweizer Lokalisierung deckt MOCO sowohl deutsche als auch schweizerische Buchhaltungs- und Rechnungspflichten ab. Solo-Selbständige starten mit einer einzelnen Lizenz, während wachsende Agenturen schrittweise weitere Nutzer und Module hinzufuegen.
Technologie und Bereitstellung
MOCO ist eine reine SaaS-Lösung. Der Zugriff erfolgt browserbasiert von beliebigen Endgeraeten, ergaenzt um native iOS- und Android-Apps für Zeit- und Spesenerfassung. Die Datenhaltung erfolgt in europaeischen Rechenzentren, das System ist DSGVO-konform und auf Schweizer Datenschutzanforderungen abgestimmt. Eine offene REST-API sowie Webhooks erlauben die Anbindung an Drittanwendungen, von Buchhaltungs- und Banking-Systemen über CRM- und E-Mail-Tools bis hin zu Projekt- und Kollaborations-Suiten. Native Integrationen bestehen unter anderem zu Make, Zapier und gaengigen Buchhaltungssoftwares wie DATEV und bexio. KI-Funktionen werden als Bestandteil der Plattform ausgerollt, etwa für Beleg-Klassifizierung, Vorschlaege bei der Zeiterfassung und automatische Datenanreicherung. Der Hersteller verweist zudem auf MCP-Support für die Anbindung an KI-Agenten und Automatisierungs-Stacks. Updates erfolgen kontinuierlich ohne große Releasezyklen.
Editorial-Einschätzung zu MOCO: Cloud-ERP und Agentursoftware für Dienstleister und IT-Beratungen
Schweizer Cloud-ERP für Beratungs-, Agentur- und Service-Branchen — moderne SaaS-Lösung mit Projektabrechnungs-Schwerpunkt.
Stark in
- Service-Projekt-Abrechnung: Stundenerfassung, Festpreis-Projekte, Time-and-Material — speziell für Beratung, Agenturen, IT-Services.
- Cloud-Native-Architektur: Modernes SaaS, browser-basiert, schnelle Inbetriebnahme.
- DACH-Lokalisierung: Schweizer und deutsche Compliance, DATEV-Anbindung — passt für DACH-Service-Mittelstand.
Achtung bei
- Branchen-Limitierung: Klar Service/Projekt-fokussiert — kein Voll-ERP für Handel oder Fertigung.
- Skalierung: Sweet-Spot kleinere bis mittlere Service-Unternehmen — bei großen Konzern-Strukturen passendere Alternativen.
Editorial-Einschätzung der Redaktion auf Basis öffentlicher Quellen, Hersteller-Dokumentation und DACH-Markt-Beobachtung. Stand: Mai 2026.
Preise und Lizenzmodell
MOCO verfolgt ein einfaches, transparentes Preismodell. Die Hauptlizenz kostet laut Hersteller-Website 15 Euro oder Schweizer Franken pro Person und Monat ohne Vertragslaufzeit. Im Small-Business-Tarif für 1 bis 50 Nutzer gilt dieser Preis flach pro Person, ab 50 Nutzern wechselt MOCO in einen Medium-Business-Tarif ab rund 750 Euro pro Monat für das gesamte Konto. Eine kostenlose Testphase von 30 Tagen ohne Hinterlegung von Zahlungsdaten erlaubt den unverbindlichen Einstieg. Add-ons für bestimmte Erweiterungen sind im Standardumfang typischerweise enthalten, ohne dass komplizierte Modul-Lizenzen verhandelt werden muessen. Damit positioniert sich MOCO im Lower-Mid-Market und ist auch für kleinere Teams wirtschaftlich attraktiv.
Implementierung und Onboarding
MOCO ist bewusst auf eine schnelle, weitgehend selbstgesteuerte Einführung ausgelegt. Anwender koennen die Plattform direkt online testen, Stammdaten und Mitarbeitende anlegen, Projekte starten und nach wenigen Tagen produktiv arbeiten. Eine ausfuehrliche Online-Dokumentation, Video-Tutorials, Webinare und ein deutschsprachiger Support begleiten den Einstieg. Für komplexere Setups bietet hundertzehn ein Netzwerk aus zertifizierten Beratungspartnern an, die Prozessanalysen, Datenmigrationen und individuelle Integrationen umsetzen. Typische Onboarding-Projekte sind in wenigen Wochen abgeschlossen und erfordern deutlich weniger Aufwand als klassische ERP-Einführungen. Auch der Wechsel von Tabellen-Lösungen, separaten Zeiterfassungs-Tools oder klassischen Buchhaltungs-Insellösungen wird durch Datenimport-Werkzeuge und Vorlagen unterstuetzt. Nach dem Go-Live profitieren Anwender von kontinuierlichen Updates, neuen Funktionen und einer aktiven Community, die regelmäßig Best Practices austauscht.
Preise und Kostenrahmen für MOCO
Realistische Kostenbandbreiten in der Kategorie Kmu für ein typisches Mittelstands-Setup mit 50 Anwendern. Konkrete Preise sind beim Anbieter direkt zu erfragen.
| Kostenposition | Bandbreite |
|---|---|
| Cloud-Lizenz pro Jahr | 3.000 € – 25.000 € |
| On-Premise Lizenz (einmalig) | 15.000 € – 80.000 € |
| Implementierung (einmalig) | 10.000 € – 50.000 € |
| 5-Jahres-TCO | 40.000 € – 200.000 € |
Bereitstellungs-Optionen: Cloud meist Standard, On-Premise möglich. Mehr zu Bereitstellungsmodellen: Cloud-ERP vs On-Premise. Detaillierte Kostenstruktur: ERP-Kosten-Übersicht.
Stärken und Schwächen von MOCO
Bewertung typischer Vor- und Nachteile in der Kategorie Kmu. Diese Einschätzungen sind generisch — die Eignung im konkreten Fall hängt von Branche und Größe ab.
Stärken
- Niedriger Einstieg ab ca. 30-100 EUR/Anwender/Monat
- Schnelle Time-to-Value (Cloud oft in 4-8 Wochen produktiv)
- Out-of-the-Box-Funktionalität für Standard-Prozesse
- Hohe DATEV-Anbindung für DACH-Buchhaltung
Mögliche Schwächen
- Begrenzte Customizing-Möglichkeiten für Sonderprozesse
- Skalierungs-Grenzen ab ~200-500 Anwendern
- Fehlende Module für Produktion oder spezialisierte Branchen
Fazit
MOCO ist eine ausgereifte, schlanke Cloud-Lösung für Agenturen, IT-Dienstleister und Beratungsgesellschaften im DACH-Raum, die eine integrierte Plattform für Projektakquise, Zeiterfassung, Faktura und Personalverwaltung suchen. Wer Wert auf eine moderne Bedienoberflaeche, ein transparentes Pricing und eine konsequente DACH-Lokalisierung legt, findet in MOCO einen praxisbewaehrten Anbieter mit über 7.000 produktiven Anwendern und einem klaren Fokus auf Dienstleister-Geschäftsmodelle. Für klassische Industrie- oder Handelsbetriebe mit Warenwirtschaft und Produktion ist MOCO bewusst nicht ausgelegt; in seinem Spezialgebiet zählt es jedoch zu den fuehrenden Lösungen.
Hersteller-Homepage von MOCO
Aktuelle Ansicht der Webseite https://www.mocoapp.com/

Bewertungen für MOCO
Bisher liegen keine veröffentlichten Bewertungen für MOCO auf erp-software.org vor.
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Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert die Einführung von MOCO?
Eine ERP-Implementation dauert je nach Komplexität 3 bis 18 Monate. Cloud-Lösungen sind oft in 4–12 Wochen produktiv, klassische Mittelstands-ERPs benötigen 6–12 Monate für Anforderungsanalyse, Customizing, Datenmigration und Schulung. Mehr unter ERP-Implementierung.
Wie sicher ist MOCO im Hinblick auf Datenschutz?
Bei Cloud-ERPs sind Server-Standort (idealerweise EU/DE), Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) und BSI-C5- oder ISO-27001-Zertifizierungen zentrale Kriterien. Die DSGVO-Konformität sollte vom Anbieter explizit dokumentiert sein.
Die genaue Ausgestaltung hängt von Branche, Größenklasse und Customizing-Tiefe des konkreten ERP-Setups ab.
Wie wird MOCO weiterentwickelt?
Cloud-ERPs erhalten typisch monatliche bis vierteljährliche Releases automatisch. On-Premise-ERPs haben jährliche Major-Releases mit aktiver Patch-Pflege. Release-Notes und Roadmap sind beim Hersteller einsehbar.
Was passiert mit meinen Daten wenn ich MOCO kündige?
Bei Cloud-ERPs garantiert ein guter Anbieter Daten-Export im offenen Format (CSV, JSON, SQL-Dump). Im Vertrag sollte Datenrückgabe-Pflicht, Lösch-Frist und Format ausdrücklich geregelt sein.
Die genaue Ausgestaltung hängt von Branche, Größenklasse und Customizing-Tiefe des konkreten ERP-Setups ab.
Welche Support-SLAs bietet MOCO?
Standard-Support deckt meist Werktag 8–18 Uhr mit ~4h Reaktionszeit. Premium-/24x7-SLAs sind aufpreispflichtig. Bei Cloud-Anbietern sind Verfügbarkeits-SLAs (z. B. 99,9%) wichtig — Vertrag prüfen!
