MAXiMUS ist eine integrierte ERP- und PPS-Software der MAX SYSTEME GmbH mit Sitz in Dresden. Das Unternehmen entwickelt seit über 25 Jahren betriebswirtschaftliche Software für mittelständische Betriebe und Handwerksunternehmen in Sachsen, Berlin und im gesamten deutschsprachigen Raum. MAXiMUS bündelt Auftragsbearbeitung, Materialwirtschaft, Kalkulation, Produktionsvorbereitung und Auswertung in einer einzigen, schlüsselfertigen Lösung. Im Mittelpunkt steht die schnelle Bedienbarkeit: Anwender erreichen tägliche Funktionen wie Angebotserstellung, Auftragsbestätigung oder Lagerbuchung direkt per Mausklick, ohne sich durch verschachtelte Menüstrukturen klicken zu müssen. Das Softwarehaus richtet sich gezielt an inhabergeführte Betriebe und produzierende Unternehmen mit zehn bis mehreren hundert Beschäftigten, die eine pragmatische Komplettlösung mit persönlicher Betreuung suchen. Ergänzend zum Standardprodukt bietet MAX SYSTEME individuelle Auftragsprogrammierung, sodass branchenspezifische Anforderungen direkt in die ERP-Datenbank integriert werden können. Wer eine umfassende Lastenheft-orientierte Auswahl betreibt, findet mit MAXiMUS einen mittelständischen Anbieter mit kurzen Entscheidungswegen.
Funktionsumfang
Der Funktionsumfang von MAXiMUS ist klassisch ERP-orientiert und deckt die typischen kaufmännischen und produktionsnahen Prozesse ab. Im Vertriebsmodul werden Anfragen, Angebote, Auftragsbestätigungen, Lieferscheine und Rechnungen erstellt; ein integriertes Mahnwesen sowie Funktionen für Provisionsabrechnung und Statistik runden den kaufmännischen Bereich ab. In der Materialwirtschaft verwaltet MAXiMUS Lieferanten, Bestellungen, Wareneingang, Lagerbestände und Inventur. Über einen Bestellpool und automatische Bestellvorschläge lassen sich Beschaffungsprozesse standardisieren, Barcode-Unterstützung beschleunigt die Erfassung im Wareneingang. Das Produktionsmodul bietet Stücklistenverwaltung mit klassischer BOM-Logik, Arbeitspläne, Plantafel mit Gantt-Darstellung sowie eine Leitstandfunktion für die Werkstattsteuerung. Ergänzend stehen Module für Kalkulation, Projektauswertung, CRM, Dokumentenverwaltung und Qualitätssicherung zur Verfügung. Über die ESDO-Konzeption werden externe Buchhaltungslösungen, CAD-Systeme, Webshops und elektronische Rechnungslegung angebunden. Damit lassen sich gängige Schnittstellen wie eine DATEV-Schnittstelle oder die elektronische Rechnung nach ZUGFeRD und XRechnung anbinden, ohne tief in die Programmstruktur eingreifen zu müssen.
Zielgruppe und Branchen
MAXiMUS richtet sich an klassische mittelständische Betriebe aus Produktion, Handel und Handwerk. Besonders gut eignet sich die Software für Unternehmen, die einerseits eine breite kaufmännische Basis benötigen, andererseits jedoch produktionsnahe Funktionen für Stücklisten, Arbeitsvorgänge und Disposition fordern. Typische Anwender sind Maschinenbau- und Metallverarbeitungsbetriebe, Zulieferer, Hersteller technischer Komponenten sowie Handwerksbetriebe wie Tischlereien, Elektrobetriebe oder Anlagenbauer. Auch reine Handelsbetriebe, die Wert auf eine integrierte Inventur und ein durchgängiges Bestellwesen legen, werden bedient. Wer als Anwender eine Lösung sucht, die explizit für den Maschinenbau oder die Metallverarbeitung ausgelegt ist, findet in MAXiMUS einen passenden Standard, der über Auftragsprogrammierung weiter verfeinert werden kann. Auch Betriebe aus dem Handwerk profitieren von den schlanken Stammdaten und der einfachen Bedienung.
Technologie und Bereitstellung
MAXiMUS wird klassisch als On-Premise-Lösung im Kundennetzwerk installiert, kann aber auch in Verbindung mit Hosting-Angeboten der MAX SYSTEME GmbH oder regionaler Rechenzentren betrieben werden. Die Software basiert auf einer relationalen Datenbankarchitektur, die sich für mittelgroße Datenbestände sehr gut skalieren lässt. Über das hauseigene Konzept iDataBus werden Datenintegrationen mit Fremdsystemen realisiert, von Kassen- und Webshop-Anbindungen über CAD-Systeme bis hin zu Spezialprogrammen einzelner Branchen. Die Fernwartung mit Fernsicherung und Fernsupport ist Bestandteil des Servicekonzepts und sorgt dafür, dass Anwender bei Problemen schnell Unterstützung erhalten. Die typische Implementierung umfasst eine Datenanalyse, Stammdatenmigration, Konfiguration und Schulung. Anpassungen erfolgen über die hauseigene Auftragsprogrammierung; eine Plattform für klassisches Endanwender-Customizing mit grafischem Designer ist nicht der primäre Fokus, was MAXiMUS bewusst von größeren Plattformen abgrenzt. Eine Anbindung an Cloud-Dienste, Microsoft-Office-Produkte und gängige Druckersysteme ist Standard.
Stärken und Schwächen
Die Stärken von MAXiMUS liegen in der schlanken, pragmatischen Bedienbarkeit, der breiten kaufmännischen und produktionsnahen Funktionsabdeckung sowie in der persönlichen Betreuung durch das Dresdener Softwarehaus. Anwender berichten von kurzen Reaktionszeiten, festen Ansprechpartnern und einer hohen Bereitschaft, individuelle Wünsche per Auftragsprogrammierung umzusetzen. Auch die Möglichkeit, viele Module zu kombinieren oder einzelne Funktionsbereiche selektiv freizuschalten, schätzen mittelständische Anwender. Schwächen zeigen sich dort, wo Unternehmen eine moderne, durchgehend cloud-native Architektur, eine hochgradig grafische Bedienung oder branchenspezifische Best-Practice-Prozesse für komplexe Bereiche wie Pharma, Lebensmittel oder Banken erwarten. Auch die Internationalisierung mit mehreren Sprach- und Steuerlandvarianten ist im Vergleich zu großen Plattformen wie Microsoft Dynamics oder SAP weniger stark ausgeprägt. Wer Wert auf umfassende mobile Apps oder Out-of-the-box Mandantenfähigkeit über mehrere Konzerngesellschaften hinweg legt, sollte den Funktionsumfang im Detail prüfen.
Preise und Lizenzmodell
MAX SYSTEME veröffentlicht keine offiziellen Listenpreise; die Preisgestaltung erfolgt projektbezogen anhand von Modulauswahl, Anzahl der Arbeitsplätze und gewünschtem Customizing. Üblich sind Einmallizenzen mit jährlicher Wartung und Support, ergänzt um Tagessätze für Schulung, Beratung und Auftragsprogrammierung. Für Hosting- und Cloudbetrieb werden separate monatliche Pauschalen angeboten. Eine genaue TCO-Betrachtung ist insbesondere bei stark individualisierten Setups sinnvoll. Interessenten erhalten typischerweise nach einem Erstgespräch ein detailliertes Angebot inklusive Implementierungsplan und optionalen Servicepaketen.
Preise und Kostenrahmen für MAXiMUS
Realistische Kostenbandbreiten in der Kategorie Kmu für ein typisches Mittelstands-Setup mit 50 Anwendern. Konkrete Preise sind beim Anbieter direkt zu erfragen.
Kostenposition
Bandbreite
Cloud-Lizenz pro Jahr
3.000 € – 25.000 €
On-Premise Lizenz (einmalig)
15.000 € – 80.000 €
Implementierung (einmalig)
10.000 € – 50.000 €
5-Jahres-TCO
40.000 € – 200.000 €
Bereitstellungs-Optionen: Cloud meist Standard, On-Premise möglich. Mehr zu Bereitstellungsmodellen: Cloud-ERP vs On-Premise. Detaillierte Kostenstruktur: ERP-Kosten-Übersicht.
Stärken und Schwächen von MAXiMUS
Bewertung typischer Vor- und Nachteile in der Kategorie Kmu. Diese Einschätzungen sind generisch — die Eignung im konkreten Fall hängt von Branche und Größe ab.
Stärken
Niedriger Einstieg ab ca. 30-100 EUR/Anwender/Monat
Schnelle Time-to-Value (Cloud oft in 4-8 Wochen produktiv)
Out-of-the-Box-Funktionalität für Standard-Prozesse
Hohe DATEV-Anbindung für DACH-Buchhaltung
Mögliche Schwächen
Begrenzte Customizing-Möglichkeiten für Sonderprozesse
Skalierungs-Grenzen ab ~200-500 Anwendern
Fehlende Module für Produktion oder spezialisierte Branchen
Fazit
MAXiMUS ist eine bodenständige, mittelstandsorientierte ERP- und PPS-Lösung aus Dresden, die ihren Reiz aus dem Zusammenspiel von solidem Funktionsumfang, persönlicher Betreuung und individueller Programmierung zieht. Für inhabergeführte Produktionsbetriebe, klassische Mittelständler und Handwerksunternehmen, die eine zuverlässige Komplettlösung ohne Großkonzern-Komplexität suchen, ist MAXiMUS ein interessanter Kandidat. Wer dagegen eine moderne SaaS-Plattform, internationale Rollouts oder branchenspezifische Tiefe in regulierten Märkten sucht, sollte ergänzend Alternativen wie weclapp oder spezialisierte Branchenlösungen prüfen und die Auswahlbegleitung mit einbeziehen.
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Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert die Einführung von MAXiMUS ERP?
Eine ERP-Implementation dauert je nach Komplexität 3 bis 18 Monate. Cloud-Lösungen sind oft in 4–12 Wochen produktiv, klassische Mittelstands-ERPs benötigen 6–12 Monate für Anforderungsanalyse, Customizing, Datenmigration und Schulung. Mehr unter ERP-Implementierung.
Wie sicher ist MAXiMUS ERP im Hinblick auf Datenschutz?
Bei Cloud-ERPs sind Server-Standort (idealerweise EU/DE), Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) und BSI-C5- oder ISO-27001-Zertifizierungen zentrale Kriterien. Die DSGVO-Konformität sollte vom Anbieter explizit dokumentiert sein.
Die genaue Ausgestaltung hängt von Branche, Größenklasse und Customizing-Tiefe des konkreten ERP-Setups ab.
Wie wird MAXiMUS ERP weiterentwickelt?
Cloud-ERPs erhalten typisch monatliche bis vierteljährliche Releases automatisch. On-Premise-ERPs haben jährliche Major-Releases mit aktiver Patch-Pflege. Release-Notes und Roadmap sind beim Hersteller einsehbar.
Was passiert mit meinen Daten wenn ich MAXiMUS ERP kündige?
Bei Cloud-ERPs garantiert ein guter Anbieter Daten-Export im offenen Format (CSV, JSON, SQL-Dump). Im Vertrag sollte Datenrückgabe-Pflicht, Lösch-Frist und Format ausdrücklich geregelt sein.
Die genaue Ausgestaltung hängt von Branche, Größenklasse und Customizing-Tiefe des konkreten ERP-Setups ab.
Welche Support-SLAs bietet MAXiMUS ERP?
Standard-Support deckt meist Werktag 8–18 Uhr mit ~4h Reaktionszeit. Premium-/24x7-SLAs sind aufpreispflichtig. Bei Cloud-Anbietern sind Verfügbarkeits-SLAs (z. B. 99,9%) wichtig — Vertrag prüfen!