Intercompany – Geschäfte zwischen Konzerngesellschaften
Intercompany (IC) bezeichnet Geschäfte zwischen Tochtergesellschaften eines Konzerns. Im ERP müssen sie spezifisch erfasst werden, weil sie für die Konzern-Konsolidierung wieder eliminiert werden.
Typische IC-Vorgänge
- IC-Verkäufe / -Käufe
- IC-Forderungen / -Verbindlichkeiten
- IC-Darlehen
- Konzern-Beteiligungen
- Service-Verrechnung (Konzernumlage)
Verrechnungspreise (Transfer Pricing)
Steuerlich kritisch. Nach OECD-Verrechnungspreis-Richtlinien (Arm's-Length-Prinzip) müssen IC-Preise marktüblich sein. Dokumentation per Master/Local File ist Pflicht.
Konsolidierung
IC-Vorgänge werden im Konzernabschluss eliminiert. Mehr unter Konsolidierung.
Häufige Fragen
- Wie führe ich IC im ERP?
Eigene IC-Konten + IC-Partner-Kennzeichen. Größere ERPs (SAP, Microsoft Dynamics F&O) haben native IC-Logik.
