Order-to-Cash (O2C) bezeichnet den End-to-End-Prozess von der Auftragsannahme bis zum Zahlungseingang. Im weiteren Sinn auch Quote-to-Cash (Q2C) mit vorgelagertem Angebotsprozess.
O2C-Zykluszeit: Stunden / Tage von Auftrag bis Lieferung
Order-Fill-Rate: vollständig erfüllte Aufträge in %
DSO (Days Sales Outstanding)
Auftragsgenauigkeit in %
Praxis-Beispiel
Order-to-Cash (O2C) ist der End-to-End-Vertriebs-Prozess: Auftragseingang → Auftragsbestätigung → Kommissionierung → Versand → Faktura → Zahlungseingang → Verbuchung. Im ERP automatisiert: Auftrag aus E-Commerce oder Vertriebs-Innendienst → Bestand reserviert → Kommissionierungs-Auftrag → Versand mit Etiketten → Rechnung per ZUGFeRD oder XRechnung → Zahlungseingang per SEPA-Lastschrift oder Banking-Datei → Verbuchung in der Debitorenbuchhaltung. Bei einem typischen Mittelständler 90 % automatisiert.
Welche KPIs sind im O2C-Prozess wichtig? Order-to-Cash-Zykluszeit (Tage von Auftrag bis Geld), Lieferquote, Reklamations-Quote, DSO (Days Sales Outstanding), Forderungs-Verluste. Wo sind die häufigsten Engpässe? Manuelle Auftragsanlage aus uneinheitlichen Quellen, fehlende Bestände trotz Reservierung, Buchungs-Fehler bei Sonder-Konditionen, langsame Mahn-Prozesse.
Ein Großhändler optimiert seinen Order-to-Cash-Prozess (O2C) — die Kette von Auftragseingang über Lieferung bis Geldeingang. Vorher 18 Tage DSO, nach Optimierung 11 Tage.