PLANAT FEPA – Mittelstands-ERP Made in Germany für Hidden Champions der Fertigung
| Hersteller | PLANAT GmbH |
|---|---|
| Kategorie | Mittelstand |
| Marktposition | Tier 2 — solide Präsenz im Mittelstand |
| Bereitstellungs-Modell | Cloud, On-Premises oder Hybrid je nach Lizenzmodell |
| Typische Zielgröße | Mittelstand (50–500 Mitarbeiter) |
| Hersteller-Webseite | www.planat.de |
FEPA ist die ERP-Standardsoftware der PLANAT GmbH mit Sitz in Ostfildern bei Stuttgart. Seit 1981 entwickelt und implementiert PLANAT FEPA als skalierbares ERP-System für mittelständische produzierende Unternehmen – ausdrücklich als „Software Made in Germany" mit konsequent deutscher Eigenentwicklung. Die Lösung gilt unter Marktbeobachtern als ERP-Favorit vieler sogenannter Hidden Champions, also hochspezialisierter, oft international führender Mittelständler, die der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt sind. In der bekannten Trovarit-Studie „ERP in der Praxis" zählt FEPA zu den Top-Bewertungsgruppen: Anwender vergeben dem Anbieter PLANAT und der Software immer wieder hervorragende Noten in zentralen Kriterien wie Funktionsabdeckung, Implementierungsqualität und Servicezufriedenheit. Auch in Branchenmedien wie Computerwoche, MIT-Blog und ERP-Spezial wird FEPA seit Jahren als verlässliche Mittelstands-Lösung diskutiert. Damit positioniert sich PLANAT bewusst zwischen den großen internationalen Suiten und den kleinen, generischen KMU-ERPs und adressiert ein klar abgegrenztes Marktsegment.
Funktionsumfang
FEPA ist als modulare ERP-Suite konzipiert und basiert auf einem Drei-Komponenten-Konzept: einem flexibel anpassbaren Basissystem, branchenspezifischen Industrieobjekten und funktionalen Add-ons. Den Kern bilden Vertrieb und Auftragsabwicklung, Einkauf und Beschaffung, Materialwirtschaft und Lagerlogistik, Produktionsplanung und -steuerung mit Kapazitäts- und Terminplanung, mehrstufige Stücklisten- und Variantenverwaltung, Werkstattsteuerung sowie Finanzbuchhaltung und Controlling. Ergänzt wird das System durch Service-, Reklamations- und Qualitätsmanagement, Projekt- und Dokumentenmanagement, BDE-/MDE-Anbindung sowie ein integriertes CRM. Spezifisch für die Branchen Maschinen-, Anlagen- und Werkzeugbau sind die Funktionen für Konstruktions- und CAD-Integration, Mitlaufkalkulation und projektbezogenes Controlling ausgeprägt. Mit dem Modul für intelligente Maschinenwartung adressiert PLANAT das Thema vorausschauende Instandhaltung und positioniert FEPA damit auch im Bereich Industrie 4.0. Über offene Schnittstellen lassen sich MES-Systeme, CAD-Lösungen, EDI- und Webshop-Komponenten sowie DATEV-konforme Buchhaltungslösungen anbinden.
Zielgruppe und Branchen
Die typische FEPA-Kundschaft sind mittelständische Industriebetriebe mit etwa 50 bis 1.000 Mitarbeitenden, häufig sogenannte Hidden Champions – also hochspezialisierte, oft global tätige Unternehmen mit starker Marktposition in einer Nische. Branchenseitig adressiert PLANAT vor allem den Maschinen- und Anlagenbau, die Metallverarbeitung, Elektro- und Elektronikindustrie, den Werkzeug- und Formenbau, den Automobilzuliefererbereich, die Kunststoffverarbeitung, Kabelhersteller und Messtechnik. Charakteristisch für diese Zielgruppe ist die Kombination aus auftrags-, varianten- und kleinserienorientierter Fertigung, hoher Konstruktionsabhängigkeit und international ausgerichteten Vertriebsstrukturen. Auch typische Mittelstands-Anwender mit mehreren Werken und mehrsprachigen Buchhaltungs- und Steueranforderungen sind in der Referenzliste zu finden. Reine Großhandelsbetriebe ohne Fertigungsanteil oder Konzerne auf SAP-Niveau gehören dagegen nicht zum Kernsegment.
Technologie und Bereitstellung
FEPA basiert auf einer modernen, skalierbaren Architektur mit relationaler Datenbank und einer client-fähigen Oberfläche, die in den letzten Jahren um web- und mobilfähige Komponenten erweitert wurde. Bereitgestellt wird die Software wahlweise als On-Premise-Installation, in einem privaten Hosting bei zertifizierten Partnern oder als Private-Cloud-Lösung in deutschen Rechenzentren. Auch Hybrid-Szenarien sind möglich, in denen produktionsnahe Komponenten lokal und kaufmännische Funktionen in der Cloud betrieben werden. Über offene Schnittstellen lassen sich Maschinen, Sensoren und IoT-Komponenten in das System einbinden, was insbesondere für die intelligente Maschinenwartung im Mittelstand relevant ist. Die Datenhaltung erfolgt nach DSGVO-konformen Standards und unterstützt mehrsprachige, mehrmandantenfähige Konzernstrukturen. Updates erfolgen in regelmäßigen Release-Zyklen, die Roadmap orientiert sich an den Anforderungen der mittelständischen Industrieanwender.
Stärken und Schwächen
Zu den Stärken von FEPA zählen die ausgeprägte Branchenexpertise im industriellen Mittelstand, die langjährige Marktpräsenz seit 1981, die durchgängig deutsche Eigenentwicklung sowie die hohe Anwenderzufriedenheit in unabhängigen Studien. In der Trovarit-Studie „ERP in der Praxis" rangiert FEPA regelmäßig in den Spitzengruppen für Funktionsabdeckung, Implementierungsqualität und Servicezufriedenheit. Auch die Auszeichnungen und positiven Erwähnungen in Branchenmedien wie Computerwoche, MIT-Blog, IT-Matchmaker und Presseportal bestätigen die Marktposition. Die Spezialisierung auf produzierende Hidden Champions bedeutet, dass das System tief auf branchentypische Anforderungen ausgerichtet ist und in der Regel mit überschaubarem Customizing produktiv genutzt werden kann. Schwächen liegen typischerweise in der im Vergleich zu großen internationalen Anbietern geringeren Marken- und Marketingreichweite, einer überschaubaren Partnerlandschaft sowie der typischen Komplexität eines tiefen Industrie-ERPs in der Einführungsphase. Auch die Servicequalität von Implementierungspartnern wird in unabhängigen Studien wie der Trovarit-Erhebung branchenübergreifend kritisch betrachtet – ein Befund, der nicht PLANAT-spezifisch ist, aber bei der Auswahl berücksichtigt werden sollte.
Preise und Lizenzmodell
Eine öffentliche Preisliste für FEPA gibt es nicht. Die Lizenzierung erfolgt projektspezifisch nach Anwenderzahl, Modulauswahl, Bereitstellungsmodell und Anpassungsumfang. Sowohl klassische Kauflizenzmodelle mit jährlicher Wartung als auch Subskriptions- und Cloud-Modelle stehen zur Verfügung. Marktbeobachter verorten FEPA im klassischen Preissegment etablierter deutscher Mittelstands-ERPs für Industrieanwender: Bei mittleren Implementierungen mit 50 bis 200 Anwendern bewegen sich Lizenz- und Wartungskosten im hohen fünf- bis sechsstelligen Bereich pro Jahr; hinzu kommen einmalige Beratungs- und Anpassungskosten in vergleichbarer Größenordnung. Eine seriöse Total-Cost-of-Ownership-Betrachtung sollte Schulungs-, Anpassungs- und Migrationskosten ausdrücklich einbeziehen. Konkrete Konditionen werden über die PLANAT GmbH oder über autorisierte Implementierungspartner abgestimmt.
Auswahl- und Vergleichsempfehlung
Unternehmen, die FEPA in eine ERP-Vorauswahl aufnehmen, sollten das System mit weiteren produktionsorientierten Mittelstands-ERPs vergleichen, etwa mit abas ERP, ams.erp, ProAlpha, oxaion oder PSIpenta. Sinnvoll ist ein strukturiertes Lastenheft, das Stücklistenstrukturen, Variantenfertigung, MES- und CAD-Integration, Reporting- und Konsolidierungsanforderungen sowie internationale Anforderungen differenziert bewertet. Eine begleitende ERP-Auswahlbegleitung über erfahrene Beratungshäuser oder über den IT-Matchmaker erhöht die Erfolgswahrscheinlichkeit deutlich. Auch typische Migrationsthemen wie die Übernahme bestehender Stücklisten, offener Aufträge und gewachsener Sonderprozesse sollten frühzeitig adressiert werden, um die Einführungsphase realistisch zu planen.
Preise und Kostenrahmen für PLANAT FEPA
Realistische Kostenbandbreiten in der Kategorie Mittelstand für ein typisches Mittelstands-Setup mit 50 Anwendern. Konkrete Preise sind beim Anbieter direkt zu erfragen.
| Kostenposition | Bandbreite |
|---|---|
| Cloud-Lizenz pro Jahr | 30.000 € – 120.000 € |
| On-Premise Lizenz (einmalig) | 60.000 € – 250.000 € |
| Implementierung (einmalig) | 80.000 € – 400.000 € |
| 5-Jahres-TCO | 300.000 € – 1.2 Mio € |
Bereitstellungs-Optionen: Cloud + On-Premise. Mehr zu Bereitstellungsmodellen: Cloud-ERP vs On-Premise. Detaillierte Kostenstruktur: ERP-Kosten-Übersicht.
Stärken und Schwächen von PLANAT FEPA
Bewertung typischer Vor- und Nachteile in der Kategorie Mittelstand. Diese Einschätzungen sind generisch — die Eignung im konkreten Fall hängt von Branche und Größe ab.
Stärken
- Tiefere Branchen-Spezialisierung als Universal-Enterprise-Systeme
- Bezahlbare Implementierungs-Aufwände im sechsstelligen Bereich
- DACH-fokussierter Hersteller-Support (Deutsch, lokale Berater)
- Stabile Investments-Sicherheit über 10+ Jahre
Mögliche Schwächen
- Kleinere Berater-Community als bei Enterprise-Lösungen
- Internationalisierung oft begrenzt verfügbar
- Cloud-Reife variiert stark zwischen Anbietern
Fazit
PLANAT FEPA ist eine der profiliertesten deutschen Mittelstands-ERP-Lösungen für produzierende Hidden Champions. Die Kombination aus über 40 Jahren Marktpräsenz, durchgängig deutscher Eigenentwicklung, hoher Anwenderzufriedenheit in unabhängigen Studien und einer fundierten Spezialisierung auf den industriellen Mittelstand ergibt ein stimmiges Profil. Wer als spezialisierter Hersteller mit anspruchsvoller Auftrags- oder Variantenfertigung einen verlässlichen, in Deutschland verankerten ERP-Partner sucht, sollte FEPA in der engeren Auswahl prüfen. Für reine Cloud-First-Anforderungen oder global konsolidierte Konzerne mit sehr hohen Standardisierungsansprüchen bleibt der Vergleich mit international ausgerichteten Enterprise-ERP-Plattformen dennoch sinnvoll.
Hersteller-Homepage von PLANAT FEPA
Aktuelle Ansicht der Webseite https://www.planat.de/

Bewertungen für PLANAT FEPA
Bisher liegen keine veröffentlichten Bewertungen für PLANAT FEPA auf erp-software.org vor.
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Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert die Einführung von PLANAT FEPA?
Eine ERP-Implementation dauert je nach Komplexität 3 bis 18 Monate. Cloud-Lösungen sind oft in 4–12 Wochen produktiv, klassische Mittelstands-ERPs benötigen 6–12 Monate für Anforderungsanalyse, Customizing, Datenmigration und Schulung. Mehr unter ERP-Implementierung.
Wie sicher ist PLANAT FEPA im Hinblick auf Datenschutz?
Bei Cloud-ERPs sind Server-Standort (idealerweise EU/DE), Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) und BSI-C5- oder ISO-27001-Zertifizierungen zentrale Kriterien. Die DSGVO-Konformität sollte vom Anbieter explizit dokumentiert sein.
Die genaue Ausgestaltung hängt von Branche, Größenklasse und Customizing-Tiefe des konkreten ERP-Setups ab.
Wie wird PLANAT FEPA weiterentwickelt?
Cloud-ERPs erhalten typisch monatliche bis vierteljährliche Releases automatisch. On-Premise-ERPs haben jährliche Major-Releases mit aktiver Patch-Pflege. Release-Notes und Roadmap sind beim Hersteller einsehbar.
Was passiert mit meinen Daten wenn ich PLANAT FEPA kündige?
Bei Cloud-ERPs garantiert ein guter Anbieter Daten-Export im offenen Format (CSV, JSON, SQL-Dump). Im Vertrag sollte Datenrückgabe-Pflicht, Lösch-Frist und Format ausdrücklich geregelt sein.
Die genaue Ausgestaltung hängt von Branche, Größenklasse und Customizing-Tiefe des konkreten ERP-Setups ab.
Welche Support-SLAs bietet PLANAT FEPA?
Standard-Support deckt meist Werktag 8–18 Uhr mit ~4h Reaktionszeit. Premium-/24x7-SLAs sind aufpreispflichtig. Bei Cloud-Anbietern sind Verfügbarkeits-SLAs (z. B. 99,9%) wichtig — Vertrag prüfen!
