Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Disposition in der Materialwirtschaft?
Disposition ist die Planung und Steuerung der Materialbeschaffung: Sie sorgt dafür, dass das richtige Material in der richtigen Menge zur richtigen Zeit verfügbar ist, ohne unnötige Überbestände aufzubauen.
Was ist der Unterschied zwischen bedarfs- und verbrauchsgesteuerter Disposition?
Bedarfsgesteuerte Disposition leitet Bedarfe aus konkreten Aufträgen und Stücklisten ab (MRP) — genau, aber datenintensiv. Verbrauchsgesteuerte Disposition löst über Vergangenheits-Verbrauch und Bestellpunkte aus — einfach und robust für günstige Teile.
Welche Parameter steuern die Disposition?
Die wichtigsten sind Meldebestand, Sicherheitsbestand, Wiederbeschaffungszeit, Losgröße und das Dispomerkmal, das je Artikel das Verfahren festlegt.
Wie hilft die ABC-Analyse bei der Disposition?
Sie ordnet Artikel nach Wertigkeit. Hochwertige A-Teile werden meist bedarfsgesteuert (MRP) genau geplant, günstige C-Teile verbrauchsgesteuert über einfache Bestellpunkte — das spart Planungs-Aufwand.
Läuft die Disposition im ERP automatisch?
Weitgehend ja. Der Planungslauf erzeugt automatisch Bestell- und Fertigungsvorschläge, die der Disponent prüft und freigibt. Moderne Systeme beziehen Prognosen und teils KI für Saisonalität ein.
