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Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet CAM in der Fertigung?

CAM steht für Computer-Aided Manufacturing — also computergestützte Fertigung. Konkret meint man damit Software, die aus 3D-CAD-Daten direkt das NC-Steuerungsprogramm für Werkzeugmaschinen erzeugt.

Was ist der Unterschied zwischen CAD und CAM?

CAD beschreibt das WAS — die geometrische Form des Bauteils. CAM beschreibt das WIE — den konkreten Fertigungsprozess inklusive Werkzeugwahl, Schnittparametern und Bahnplanung.

Wird CAM in ein ERP-System integriert?

Nicht direkt. Die Brücke zwischen CAM und ERP bildet meist ein PPS- oder MES-System. Übertragen werden Arbeitspläne, Vorgabezeiten und Werkzeug-Bedarfe ins ERP, sowie Ist-Zeiten aus der Produktion zurück zur Nachkalkulation.

Welche CAM-Systeme sind in DACH besonders verbreitet?

Im DACH-Mittelstand sind Siemens NX CAM, hyperMILL von OPEN MIND und SolidCAM die häufigsten Lösungen. Im Formenbau ist zusätzlich WorkNC stark vertreten.

Kann CAM-Software auch für 3D-Druck genutzt werden?

Ja — moderne CAM-Suiten wie Fusion 360 unterstützen sowohl subtraktive (Fräsen, Drehen) als auch additive Fertigung (3D-Druck). Der Output ist dann statt G-Code typisch G-Code für FDM/SLA-Drucker oder STL-Slicer-Daten.

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