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Häufig gestellte Fragen

Was sind die Stücklisten-Arten?

KSL (Konstruktion, aus CAD), FSL (Fertigung, mit Routings), VSL (Verkauf, gebündelte Pakete), ESL (Ersatzteil, im Service). Manche ERP unterscheiden zusätzlich nach mehrstufig/einstufig.

Praxis-Relevanz und Implementierungs-Aufwand hängen stark von der bestehenden System-Landschaft und den abzubildenden Geschäftsprozessen ab.

Was ist eine Phantom-Stückliste?

Eine BOM-Position, die in der Realität nicht physisch existiert (Vor-Montage-Gruppe), aber für Planungs- und Kalkulations-Zwecke abgebildet wird. Wichtig in der Variantenfertigung.

Praxis-Relevanz und Implementierungs-Aufwand hängen stark von der bestehenden System-Landschaft und den abzubildenden Geschäftsprozessen ab.

Was unterscheidet Stückliste und BOM?

Beide Begriffe meinen dasselbe — Stückliste ist der deutsche Begriff, BOM (Bill of Materials) der englische. In internationalen Projekten und ERP-Systemen wird oft der englische Begriff verwendet, im DACH-Mittelstand häufiger der deutsche.

Die genaue Umsetzung dieses Begriffs variiert je nach ERP-System und Branche -- entsprechend sollte die konkrete Ausprägung mit dem jeweiligen Anbieter abgestimmt werden.

Konstruktions- oder Fertigungsstückliste — welche soll ins ERP?

Beide. Die Konstruktionsstückliste kommt aus dem CAD/PDM-System und beschreibt das Produkt technisch. Die Fertigungsstückliste fügt Hilfsstoffe, Verschnitt und Arbeitsvorgangs-Bezüge hinzu und ist die Basis für die Materialdisposition.

Praxis-Relevanz und Implementierungs-Aufwand hängen stark von der bestehenden System-Landschaft und den abzubildenden Geschäftsprozessen ab.

Wie tief sollten Stücklisten strukturiert sein?

So tief wie nötig, so flach wie möglich. Im Maschinenbau sind 4-7 Ebenen typisch. Bei mehr als 10 Ebenen wird die Pflege aufwändig und die Performance der MRP-Läufe leidet. Eine kluge Strukturierung in Baugruppen ist wichtiger als reine Tiefe.