SLA – Service Level Agreement

Ein Service Level Agreement (SLA) definiert vertraglich die Service-Qualität zwischen Anbieter und Kunde — Verfügbarkeit, Reaktions- und Lösungszeiten, Eskalationswege, Pönalen bei Nichteinhaltung. Bei Cloud-ERPs ist das SLA Vertragsbestandteil.

Typische SLA-Metriken

  • Verfügbarkeit: 99,9% / 99,95% / 99,99% (entspricht 8h / 4h / 50min Downtime pro Jahr)
  • RTO (Recovery Time Objective): max. Wiederherstellungszeit nach Ausfall
  • RPO (Recovery Point Objective): max. Datenverlust-Zeitfenster
  • Reaktions-/Lösungszeiten nach Severity-Stufen

SLA-Stolperfallen

  • Wartungsfenster sind oft NICHT in Verfügbarkeit eingerechnet
  • Pönalen oft trivial: 1-Tag-Gutschrift bei monatelangem Ausfall
  • Schadensbegrenzung: Haftung meist auf Vertragsvolumen begrenzt
  • Higher-Tier-Pricing: 99,99% kostet 2-3x mehr als 99,9%

Häufige Fragen

Was ist ein gutes SLA-Niveau?

99,9% reicht für Standard-Mittelstands-ERP. Für mission-critical 99,95%+. Achten Sie auf belastbare Pönalen.

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