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Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet S&OP?

S&OP steht für Sales and Operations Planning — die Absatz- und Produktionsgrobplanung. Es ist ein monatlicher Prozess, der Vertriebs-Forecast, Produktions-Kapazität, Beschaffung und Finanzen auf eine gemeinsame Planungszahl abstimmt.

Was ist der Unterschied zwischen S&OP und APS?

S&OP ist Grobplanung auf Produktgruppen-Ebene mit 3–18 Monaten Horizont. APS ist Feinplanung mit konkreten Kapazitäts-Restriktionen auf Tages-/Wochen-Ebene. S&OP gibt den Rahmen, APS setzt ihn operativ um.

Wie läuft ein S&OP-Prozess ab?

In fünf Schritten: Demand Review (Forecast), Supply Review (Kapazität), Reconciliation (Abgleich), Pre-S&OP (Szenarien) und Executive S&OP (Geschäftsführungs-Entscheidung). Der Zyklus wiederholt sich monatlich.

Welche ERP-Systeme unterstützen S&OP?

SAP Integrated Business Planning (IBP), Microsoft Dynamics 365 Supply Chain Management und Oracle bieten S&OP-Module. Im Mittelstand wird S&OP oft in Excel oder spezialisierten APS-Tools wie Asprova gefahren und mit dem ERP gekoppelt.

Warum ist S&OP wichtig?

S&OP verhindert, dass Vertrieb, Produktion und Einkauf mit unterschiedlichen Zahlen planen. Es reduziert Überbestände und Engpässe, dämpft den Bullwhip-Effekt und schafft eine abgestimmte, von der Geschäftsführung getragene Planung.

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