Häufig gestellte Fragen
Was unterscheidet Digital Twin von einem 3D-Modell?
Ein 3D-Modell ist statisch. Ein Digital Twin enthält zusätzlich Funktionsverhalten und ist mit Live-Daten der realen Anlage verbunden. Veränderungen am realen Asset spiegeln sich im Twin.
Welche Voraussetzungen braucht ein Digital Twin?
IoT-Sensorik mit Cloud-Connectivity, einheitliche Daten-Plattform (Asset-Hub), CAD-Datenintegration, Compute-Kapazität für Simulation, fachliche Modell-Pflege.
Praxis-Relevanz und Implementierungs-Aufwand hängen stark von der bestehenden System-Landschaft und den abzubildenden Geschäftsprozessen ab. Die genaue Umsetzung dieses Begriffs variiert je nach ERP-System und Branche -- entsprechend sollte die konkrete Ausprägung mit dem jeweiligen Anbieter abgestimmt werden.
Brauche ich Digital Twin im Mittelstand ?
Bei kapitalintensiven Maschinen oder komplexer Produktion ja. Quick Wins gibt es bei Predictive Maintenance bereits ab 2-3 großen Maschinen.
In der Praxis variiert die genaue Ausgestaltung je nach Branche, Größenklasse und Customizing-Tiefe des konkreten ERP-Setups.
Was kostet ein Digital Twin?
Asset Twins ab 30.000 EUR pro Maschine, System Twins für ganze Fabriken 500.000 EUR aufwärts.
Lizenzgebühren machen typisch nur 25-35 % der Gesamtprojektkosten aus, die restlichen 65-75 % entstehen für Implementation, Customizing, Schulung und Datenmigration.
Cloud-Modelle reduzieren die initialen Investitionen, verschieben Kosten aber dauerhaft in die laufenden Betriebsausgaben.
