Häufig gestellte Fragen
Warum ist ERP Chefsache?
Weil ein ERP die Datenbasis für alle wesentlichen Entscheidungen liefert und Prozesse über Abteilungsgrenzen hinweg verändert. Ohne Rückhalt der Geschäftsführung scheitern ERP-Projekte häufig an Bereichs-Egoismen und fehlender Priorisierung.
Welche Kennzahlen sollte ein ERP der Geschäftsführung liefern?
Typisch sind Umsatz und Marge in Echtzeit, Liquidität und Cashflow, Auftragsbestand, Lagerreichweite, Forderungslaufzeiten und Auslastung. Gute Systeme bündeln diese KPIs in rollen-spezifischen Management-Dashboards.
Wie lange dauert es, bis sich ein ERP rechnet?
Realistisch 12 bis 36 Monate, abhängig von Projektgröße und Ausgangslage. Der ROI entsteht durch Effizienzgewinne, geringere Bestände, schnellere Fakturierung und bessere Planbarkeit — diese Ziele sollte man vorab messbar definieren.
Worauf sollte ein Geschäftsführer bei der ERP-Auswahl besonders achten?
Auf die Total Cost of Ownership über fünf Jahre statt nur den Listenpreis, den Branchen-Fit, die Anwender-Akzeptanz und die Stabilität von Anbieter und Implementierungspartner.
Sollte die Geschäftsführung das ERP-Projekt selbst leiten?
Nicht im Detail, aber als Sponsor. Die operative Leitung übernimmt ein Projektleiter, doch die Geschäftsführung sollte Ziele setzen, Ressourcen freigeben und bei bereichsübergreifenden Konflikten entscheiden.
