ERP for small companies: Auswahlhilfen, Tools und Vendors
Kleine Unternehmen mit 5–50 Mitarbeitenden brauchen ein ERP, das ohne große implementation projects funktioniert: Cloud-First, einfache Bedienung, faire Preise und schnelle Time-to-Value. Diese Übersicht zeigt die passenden Solutions — und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.
Praktisch alle modernen Solutions für kleine Unternehmen sind Cloud-First. Das spart Server-Anschaffung, Backup-Verantwortung und Update-Aufwand. Wichtig: EU-Hosting (DSGVO), klare AVV, transparente Datenresidenz. Mehr im Glossary: AVV.
Worauf bei kleinen ERPs achten?
Skalierbarkeit: Bleibt das Tool, wenn Sie auf 30, 50 oder 100 MA wachsen?
Mobile-Apps: Vertrieb und Lager brauchen Smartphones-integration
Reporting: Dashboards für DB, Cash-Flow, Top-Produkte
Support: Antwortzeiten, deutschsprachiger Support
Beispiel-Konfigurationen
10-MA-Online-Händler: Xentral oder JTL Wawi, plus Shopify, plus DATEV Interface. TCO ~12.000 EUR/Jahr.
15-MA-Großhandel: weclapp Cloud, plus DATEV-integration, plus integrierte Faktura. TCO ~18.000 EUR/Jahr.
25-MA-Service-Betrieb: weclapp oder myfactory, plus Service-Modul, plus Mobile-App. TCO ~25.000–35.000 EUR/Jahr.
Practical Examplee: 3 KMU-Cases
Case 1 — 12-Mann-Online-Händler: Vorher Shopify + Excel + DATEV. Wechsel auf Xentral Cloud. Ergebnis: 30 Stunden/Woche manuelle Arbeit gespart, ROI nach 14 Monaten.
Case 2 — 25-Mann-Großhandel: Vorher selbstgebaute Access-DB. Wechsel auf weclapp. Ergebnis: Bestände realtime, 3 FTE Buchhaltung auf 1,5 reduziert.
Case 3 — 35-Mann-Service-Betrieb: Vorher Lexware Office. Wechsel auf myfactory Cloud. Ergebnis: Service-Tickets automatisiert, Außendienst mit mobiler App, Transparenz für GF.
DATEV-integration als Pflichtkriterium für KMU
In Deutschland läuft praktisch jede KMU-Buchhaltung über DATEV. Pflicht-Funktionen:
DATEV-Belegtransfer: Eingangsrechnungen automatisiert in DATEV bekommen