Häufig gestellte Fragen
Wann ERP-Lagerverwaltung, wann separates WMS?
ERP-Lager reicht bis ca. 4.000-5.000 Pickpositionen, einfache Strategien, ein Standort. Bei höherer Komplexität (Pick-Strategien, Wave-Picking, Roboter-Integration, Mehrstandort) ist ein dediziertes WMS effizienter.
Die genaue Umsetzung dieses Begriffs variiert je nach ERP-System und Branche -- entsprechend sollte die konkrete Ausprägung mit dem jeweiligen Anbieter abgestimmt werden.
Welche WMS-Standards gibt es?
Marktführer: SAP EWM, Manhattan Associates, Korber/Highjump, PSI Logistics, Mecalux Easy WMS, Ehrhardt+Partner LFS, viadat. Jeweils mit Branchen-Spezialisierungen.
Praxis-Relevanz und Implementierungs-Aufwand hängen stark von der bestehenden System-Landschaft und den abzubildenden Geschäftsprozessen ab.
Was kostet ein WMS?
Mittelstand: 100.000–500.000 EUR Lizenz, 80.000–400.000 EUR Implementierung. Cloud-WMS ab 50 EUR pro User pro Monat.
Lizenzgebühren machen typisch nur 25-35 % der Gesamtprojektkosten aus, die restlichen 65-75 % entstehen für Implementation, Customizing, Schulung und Datenmigration.
Reicht das ERP-Lager oder brauche ich ein dediziertes WMS?
Faustregel: ab 10.000 Picks pro Tag oder bei automatisierter Förder-/Sortiertechnik lohnt sich ein dediziertes WMS.
In der Praxis variiert die genaue Ausgestaltung je nach Branche, Größenklasse und Customizing-Tiefe des konkreten ERP-Setups.
Eine fundierte Antwort erfordert immer den Blick auf die individuellen Geschäftsprozesse und die strategische IT-Roadmap des Unternehmens.
